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Förderprojekt: Biodiversität in der steirischen Kulturlandschaft

Naturwelten Steiermark / August 2026

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Gemeinsam für mehr Biodiversität – Förderprojekt stärkt das Lebensraumpotential in der steirischen Kulturlandschaft

Die Artenvielfalt in der steirischen Kulturlandschaft steht zunehmend unter Druck. Der Verlust von Hecken, Brachen und anderen wertvollen Strukturelementen sowie die mangelnde Vernetzung von Lebensräumen erschweren vielen Tier- und Pflanzenarten das Überleben. Mit dem Förderprojekt setzen die Naturwelten Steiermark, der Jagdschutzverein sowie die Steirische Landesjägerschaft gemeinsam mit starken Partnern vor Ort ein klares Zeichen für den Erhalt und die Wiedergewinnung natürlicher Lebensräume.

Lebensräume gezielt verbessern und vernetzen

Im Mittelpunkt des Projekts steht die Entwicklung funktionaler ökologischer Systeme in ausgewählten Niederwildrevieren der Steiermark im Rahmen der Initiative „NaturVerbunden Steiermark“. Ziel ist es, Lebensräume für Arten wie Rebhuhn, Feldhase, Feldlerche und Kiebitz nachhaltig zu verbessern und bestehende Biotope wieder miteinander zu vernetzen. Von einer strukturreicheren Landschaft profitieren in weiterer Folge auch zahlreiche andere Tier- und Pflanzenarten.

Zusammenarbeit als Schlüssel zum Erfolg

Das Projekt lebt von der engen Zusammenarbeit zwischen der Steirischen Landesjägerschaft, Landwirtinnen und Landwirten, Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern sowie Naturschutzexpertinnen und -experten. Die Jägerschaft bringt dabei ihre umfassenden Revierkenntnisse und ihre langjährige Erfahrung in der Lebensraumgestaltung ein.

Auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen, moderner GIS-Analysen und Vor-Ort-Erhebungen werden revierbezogene Maßnahmen entwickelt. Blühflächen, Hecken, Altgrasstreifen, Brachen und Kleingewässer sollen gezielt dort angelegt, aufgewertet und erhalten werden, wo sie den größten ökologischen Nutzen entfalten.

Besonderes Augenmerk auf den Waldrand

Ein spezielles Augenmerk liegt auf der Gestaltung des Waldrandes. Strukturreiche Randlinien bilden im Übergangsbereich zwischen Wald und Offenland wertvolle Lebensräume und stellen ein bedeutendes Reservoir für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten dar.

Modellregionen als Vorbild für die Zukunft

In mindestens zwei Modellregionen werden gemeinsam mit rund 20 Niederwildrevieren konkrete Biotopverbundkonzepte erarbeitet. Die dabei gewonnenen Erfahrungen sollen als Grundlage für weitere Regionen dienen und zeigen, wie Biodiversitätsförderung und landwirtschaftliche Nutzung erfolgreich miteinander verbunden werden können.

Laufende Information über den Projektfortschritt

Die Steirische Landesjägerschaft und die Naturwelten Steiermark werden gemeinsam mit ihren Projektpartnern regelmäßig über den Fortschritt des Projekts berichten und die Ergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich machen. Ziel ist es, das Bewusstsein für den Wert vernetzter Lebensräume zu stärken und weitere Akteurinnen und Akteure für eine naturverbundene Kulturlandschaft zu gewinnen.

Förderlogo: Mit Unterstützung von Land & Europäischer Union

Logo: Naturverbunden Steiermark 

Fotocredit (c) A. Schilling

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